Baden-Württembergs Wildtiere schützen – Regelung für Freigängerkatzen in der Brutzeit
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Veröffentlicht am 2.4.2026
Petent
Erik Mannal
76316 Malsch, DE
Anliegen
Jedes Frühjahr beginnt auch in Baden-Württemberg neues Leben.
Amseln bauen ihre Nester.
Rotkehlchen füttern ihre Jungen.
Eidechsen, Frösche und kleine Säugetiere ziehen ihren Nachwuchs groß.
Doch genau in dieser sensibelsten Zeit des Jahres lauert in unseren Gärten eine oft übersehene Gefahr:
Freilaufende Hauskatzen.
Millionen Wildtiere sterben jedes Jahr
In Deutschland leben heute über 15 Millionen Hauskatzen. Viele davon sind Freigänger.
Schätzungen zufolge töten Katzen allein in Deutschland 25 bis 100 Millionen Vögel pro Jahr, manche Berechnungen gehen sogar von rund 50 Millionen aus.
Hinzu kommen unzählige weitere Tiere:
Mäuse
Eidechsen
Frösche
Jungtiere vieler Arten
Freilaufende Katzen gehören damit zu den häufigsten vom Menschen verursachten Ursachen für den Tod von Wildtieren in Siedlungsgebieten.
Gerade die Brutzeit ist besonders gefährlich
Zwischen März und Juli sind viele Tiere besonders schutzlos:
Jungvögel können noch nicht fliegen
Bodenbrüter verstecken ihre Nester im Gras
junge Säugetiere liegen bewegungslos im Feld
Für eine Katze sind diese Tiere leichte Beute.
Und Katzen jagen nicht nur aus Hunger – sondern aus Instinkt.
Baden-Württemberg hat eine Schutzlücke
In vielen Bundesländern gilt während der Brut- und Setzzeit eine Leinenpflicht für Hunde, um Wildtiere zu schützen.
In Baden-Württemberg gibt es jedoch keine generelle landesweite Leinenpflicht – nur vereinzelte kommunale Regelungen.
Für Katzen existieren meist überhaupt keine Einschränkungen.
Das bedeutet:
Während Wildtiere gesetzlich geschützt sind, können Millionen Freigängerkatzen weiterhin ungehindert jagen.
Studien zeigen: Katzen greifen viel häufiger an als Hunde
Eine Analyse aus Wildtier-Rettungsstationen untersuchte 15.352 eingelieferte Wildtiere.
In 954 Fällen waren Haustiere beteiligt.
Davon:
810 Angriffe durch Katzen
144 durch Hunde
Das bedeutet:
👉 Katzen verletzen oder töten etwa fünf- bis sechsmal häufiger Wildtiere als Hunde.
Trotzdem gelten Einschränkungen meist nur für Hunde.
Katzen sind ein menschgemachtes Raubtier
In der Natur reguliert sich die Zahl der Räuber durch das Ökosystem.
Bei Hauskatzen ist das anders:
Sie werden gefüttert und medizinisch versorgt –
und können trotzdem weiterhin jagen.
So entsteht in Siedlungen eine unnatürlich hohe Raubtierdichte, die es in natürlichen Ökosystemen nicht gibt.
Eine einfache und faire Lösung
Wir fordern für Baden-Württemberg eine zeitlich begrenzte Regelung während der Brut- und Setzzeit (1. März – 31. Juli):
Freigängerkatzen sollen in dieser Zeit
im Haus bleiben
oder
nur unter Aufsicht bzw. gesichert im Freien gehalten werden (z. B. Katzengehege oder katzensicherer Garten).
Diese Maßnahme wäre:
zeitlich begrenzt
verhältnismäßig
ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Es geht nicht gegen Katzen – sondern für unsere Natur
Katzen sind geliebte Haustiere und für viele Menschen Familienmitglieder.
Aber auch unsere heimischen Wildtiere verdienen Schutz.
Eine einfache Regel während der sensibelsten Monate im Jahr kann Millionen Jungtieren das Leben retten.
Amseln bauen ihre Nester.
Rotkehlchen füttern ihre Jungen.
Eidechsen, Frösche und kleine Säugetiere ziehen ihren Nachwuchs groß.
Doch genau in dieser sensibelsten Zeit des Jahres lauert in unseren Gärten eine oft übersehene Gefahr:
Freilaufende Hauskatzen.
Millionen Wildtiere sterben jedes Jahr
In Deutschland leben heute über 15 Millionen Hauskatzen. Viele davon sind Freigänger.
Schätzungen zufolge töten Katzen allein in Deutschland 25 bis 100 Millionen Vögel pro Jahr, manche Berechnungen gehen sogar von rund 50 Millionen aus.
Hinzu kommen unzählige weitere Tiere:
Mäuse
Eidechsen
Frösche
Jungtiere vieler Arten
Freilaufende Katzen gehören damit zu den häufigsten vom Menschen verursachten Ursachen für den Tod von Wildtieren in Siedlungsgebieten.
Gerade die Brutzeit ist besonders gefährlich
Zwischen März und Juli sind viele Tiere besonders schutzlos:
Jungvögel können noch nicht fliegen
Bodenbrüter verstecken ihre Nester im Gras
junge Säugetiere liegen bewegungslos im Feld
Für eine Katze sind diese Tiere leichte Beute.
Und Katzen jagen nicht nur aus Hunger – sondern aus Instinkt.
Baden-Württemberg hat eine Schutzlücke
In vielen Bundesländern gilt während der Brut- und Setzzeit eine Leinenpflicht für Hunde, um Wildtiere zu schützen.
In Baden-Württemberg gibt es jedoch keine generelle landesweite Leinenpflicht – nur vereinzelte kommunale Regelungen.
Für Katzen existieren meist überhaupt keine Einschränkungen.
Das bedeutet:
Während Wildtiere gesetzlich geschützt sind, können Millionen Freigängerkatzen weiterhin ungehindert jagen.
Studien zeigen: Katzen greifen viel häufiger an als Hunde
Eine Analyse aus Wildtier-Rettungsstationen untersuchte 15.352 eingelieferte Wildtiere.
In 954 Fällen waren Haustiere beteiligt.
Davon:
810 Angriffe durch Katzen
144 durch Hunde
Das bedeutet:
👉 Katzen verletzen oder töten etwa fünf- bis sechsmal häufiger Wildtiere als Hunde.
Trotzdem gelten Einschränkungen meist nur für Hunde.
Katzen sind ein menschgemachtes Raubtier
In der Natur reguliert sich die Zahl der Räuber durch das Ökosystem.
Bei Hauskatzen ist das anders:
Sie werden gefüttert und medizinisch versorgt –
und können trotzdem weiterhin jagen.
So entsteht in Siedlungen eine unnatürlich hohe Raubtierdichte, die es in natürlichen Ökosystemen nicht gibt.
Eine einfache und faire Lösung
Wir fordern für Baden-Württemberg eine zeitlich begrenzte Regelung während der Brut- und Setzzeit (1. März – 31. Juli):
Freigängerkatzen sollen in dieser Zeit
im Haus bleiben
oder
nur unter Aufsicht bzw. gesichert im Freien gehalten werden (z. B. Katzengehege oder katzensicherer Garten).
Diese Maßnahme wäre:
zeitlich begrenzt
verhältnismäßig
ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz.
Es geht nicht gegen Katzen – sondern für unsere Natur
Katzen sind geliebte Haustiere und für viele Menschen Familienmitglieder.
Aber auch unsere heimischen Wildtiere verdienen Schutz.
Eine einfache Regel während der sensibelsten Monate im Jahr kann Millionen Jungtieren das Leben retten.