Bürokratie vereinfachen – regionale Landwirtschaft wirksam entlasten
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Veröffentlicht am 24.2.2026
Petent
Adrian Rößler
88045 Friedrichshafen, DE
Anliegen
Sehr geehrte Damen und Herren,
die landwirtschaftlichen Betriebe in Baden-Württemberg stehen unter hohem wirtschaftlichem und zeitlichem Druck. Neben steigenden Kosten und schwankenden Erzeugerpreisen belastet insbesondere die zunehmende Bürokratie viele Betriebe massiv – vor allem kleine und mittlere, regional wirtschaftende Höfe.
Ein zentrales Problem ist dabei nicht die Kontrolle an sich, sondern die Zersplitterung, Doppelarbeit und Detailtiefe der Dokumentationspflichten, die in der Praxis einen hohen Arbeitsaufwand verursachen, ohne einen entsprechenden Mehrwert für Umwelt- oder Verbraucherschutz zu bringen.
Ich fordere den Landtag von Baden-Württemberg daher auf, landwirtschaftliche Dokumentations- und Nachweispflichten zu bündeln und deutlich zu vereinfachen.
Konkrete Forderungen
1. Jahresbezogene statt kleinteiliger Aufzeichnungen
Dokumentationspflichten sollen nach dem Prinzip „einmal erfassen – mehrfach nutzen“ organisiert werden.
Insbesondere bei der Düngedokumentation soll die derzeitige tages- und schlagbezogene Erfassung durch eine jährliche Düngerbilanz ersetzt werden.
Diese soll enthalten:
Anfangsbestand an Düngemitteln
Zukäufe im laufenden Jahr (z. B. Rechnungen)
Abgaben oder Verkäufe
Endbestand
bewirtschaftete Fläche und angebaute Kulturen
Aus diesen Angaben kann die ausgebrachte Nährstoffmenge plausibel ermittelt und mit geltenden Grenzwerten abgeglichen werden.
2. Plausibilitätsprüfung statt Detaildokumentation
Eine detaillierte Einzelaufzeichnung soll nur noch erforderlich sein,
wenn Auffälligkeiten bestehen oder
wenn ein begründeter Kontrollbedarf vorliegt.
Damit bleibt der Umwelt- und Gewässerschutz vollständig erhalten, während unnötige Bürokratie vermieden wird.
3. Bündelung von Meldesystemen
Mehrfachmeldungen derselben Daten an verschiedene Behörden und Systeme sollen vermieden werden. Landwirtschaftliche Basisdaten sollen zentral erfasst und für Förderanträge, Kontrollen und Statistik gleichermaßen nutzbar sein.
Begründung
Die heutige Bürokratie bindet wertvolle Arbeitszeit, die für Bewirtschaftung, Tierpflege und regionale Vermarktung fehlt. Viele Betriebe verbringen inzwischen mehr Zeit mit Dokumentation als mit ihrer eigentlichen landwirtschaftlichen Tätigkeit.
Eine praxisnahe Vereinfachung stärkt:
die regionale Landwirtschaft
die Versorgungssicherheit
den ländlichen Raum
die Akzeptanz von Umwelt- und Naturschutzauflagen
Gleichzeitig werden Verwaltungskosten gesenkt und Kontrollen zielgerichteter.
Ich bitte den Landtag von Baden-Württemberg, diese Vorschläge zu prüfen und entsprechende gesetzliche und verwaltungstechnische Anpassungen vorzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Adrian Rößler
die landwirtschaftlichen Betriebe in Baden-Württemberg stehen unter hohem wirtschaftlichem und zeitlichem Druck. Neben steigenden Kosten und schwankenden Erzeugerpreisen belastet insbesondere die zunehmende Bürokratie viele Betriebe massiv – vor allem kleine und mittlere, regional wirtschaftende Höfe.
Ein zentrales Problem ist dabei nicht die Kontrolle an sich, sondern die Zersplitterung, Doppelarbeit und Detailtiefe der Dokumentationspflichten, die in der Praxis einen hohen Arbeitsaufwand verursachen, ohne einen entsprechenden Mehrwert für Umwelt- oder Verbraucherschutz zu bringen.
Ich fordere den Landtag von Baden-Württemberg daher auf, landwirtschaftliche Dokumentations- und Nachweispflichten zu bündeln und deutlich zu vereinfachen.
Konkrete Forderungen
1. Jahresbezogene statt kleinteiliger Aufzeichnungen
Dokumentationspflichten sollen nach dem Prinzip „einmal erfassen – mehrfach nutzen“ organisiert werden.
Insbesondere bei der Düngedokumentation soll die derzeitige tages- und schlagbezogene Erfassung durch eine jährliche Düngerbilanz ersetzt werden.
Diese soll enthalten:
Anfangsbestand an Düngemitteln
Zukäufe im laufenden Jahr (z. B. Rechnungen)
Abgaben oder Verkäufe
Endbestand
bewirtschaftete Fläche und angebaute Kulturen
Aus diesen Angaben kann die ausgebrachte Nährstoffmenge plausibel ermittelt und mit geltenden Grenzwerten abgeglichen werden.
2. Plausibilitätsprüfung statt Detaildokumentation
Eine detaillierte Einzelaufzeichnung soll nur noch erforderlich sein,
wenn Auffälligkeiten bestehen oder
wenn ein begründeter Kontrollbedarf vorliegt.
Damit bleibt der Umwelt- und Gewässerschutz vollständig erhalten, während unnötige Bürokratie vermieden wird.
3. Bündelung von Meldesystemen
Mehrfachmeldungen derselben Daten an verschiedene Behörden und Systeme sollen vermieden werden. Landwirtschaftliche Basisdaten sollen zentral erfasst und für Förderanträge, Kontrollen und Statistik gleichermaßen nutzbar sein.
Begründung
Die heutige Bürokratie bindet wertvolle Arbeitszeit, die für Bewirtschaftung, Tierpflege und regionale Vermarktung fehlt. Viele Betriebe verbringen inzwischen mehr Zeit mit Dokumentation als mit ihrer eigentlichen landwirtschaftlichen Tätigkeit.
Eine praxisnahe Vereinfachung stärkt:
die regionale Landwirtschaft
die Versorgungssicherheit
den ländlichen Raum
die Akzeptanz von Umwelt- und Naturschutzauflagen
Gleichzeitig werden Verwaltungskosten gesenkt und Kontrollen zielgerichteter.
Ich bitte den Landtag von Baden-Württemberg, diese Vorschläge zu prüfen und entsprechende gesetzliche und verwaltungstechnische Anpassungen vorzunehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Adrian Rößler